Banknote


Banknote

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Bank|no|te ['baŋkno:tə], die; -, -n:
Geldschein:
gefälschte Banknoten.
Syn.: 2 Schein.

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Bạnk|no|te 〈f. 19von der Notenbank ausgegebener Geldschein

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Bạnk|no|te , die:
Geldschein aus Papier, der als Zahlungsmittel verwendet wird.

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Banknote,
 
Geldschein, der auf einen abgerundeten Währungsbetrag lautet und von einer dazu befugten Notenbank ausgegeben wird (Papiergeld). Früher waren Noten bei der Notenbank bar, z. B. gegen Gold, einlösbar, was eine entsprechende Deckung des Notenumlaufs voraussetzte. Heute sind Banknoten in der Regel nicht mehr einlösbar, sondern haben den Charakter eines gesetzlichen Zahlungsmittels (Zwangskurs, Annahmezwang). Deckungsvorschriften gibt es im Allgemeinen nicht mehr, doch wird die Notenbank den Umlauf an Banknoten nach geld- und währungspolitischen Erfordernissen bemessen (Geldschöpfung). In Deutschland hatte die Deutsche Bundesbank das Notenausgabenmonopol (Geldmenge), mit Beginn der dritten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (1. 1. 1999) gingen die wesentlichen Notenbankfunktionen auf die Europäische Zentralbank (EZB) über.
 
Bei der Herstellung von Banknoten wird ein besonderes Papier mit Textilfasern verwendet. Um Fälschungen zu erschweren, sind in Banknoten z. B. ein metallähnlicher Sicherheitsfaden und ein Wasserzeichen eingearbeitet, das die Abbildung auf der Vorderseite seitenverkehrt als durchscheinende Zeichnung im Papier zeigt. Ein weiteres Hauptmerkmal sind die zahlreichen ineinander verschlungenen Linien (Guillochen).
 
In die neuen Euro-Banknoten wurden eine Reihe von Sicherheitsmerkmalen eingearbeitet, so dass die Prüfung der Echtheit der Banknoten erleichtert und das Fälschen erschwert wird. Euro-Banknoten werden auf Spezialpapier aus reiner Baumwolle gedruckt, dass eine griffige Oberflächenstruktur aufweist. Durch Anwendung des Stichtiefdrucks sind einige Schriftzüge (z. B. die Abkürzung für die Europäische Zentralbank in fünf Varianten - BCE, ECB, EZB, EKT, EKP), die Wertzahl sowie die Merkmale für Sehbehinderte reliefartig hervorgehoben. Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Wasserzeichen (vorherrschendes Architekturmotiv und Wertzahl) sichtbar. Euro-Banknoten verfügen über einen im Gegenlicht sichtbaren Sicherheitsfaden, innerhalb dessen das Wort »EURO« und die Wertzahl erkennbar sind. Das Durchsichtsregister in der linken oberen Ecke der Banknotenvorderseite bildet im Gegenlicht die entsprechende Wertzahl. Im rechten Teil der Vorderseite der Euro-Banknoten befinden sich Spezialfolienelemente. Beim Kippen erscheinen, je nach Betrachtungswinkel, bei den Banknoten mit niedrigem Nennwert (5, 10 und 20 Euro) das Eurosymbol oder die Wertzahl, bei den Banknoten mit hohem Nennwert (50, 100, 200, 500 Euro) das jeweilige Architekturmotiv oder die Wertzahl als Hologramm. Auf der Rückseite der 5-, 10- und 20-Euro-Banknoten ist jeweils mittig, neben dem Sicherheitsfaden, ein Perlglanzstreifen aufgebracht, der beim Kippen gegen eine Lichtquelle von hell- bis goldgelb glänzt und als Aussparungen das Eurosymbol und die jeweilige Wertzahl aufweist. 50-, 100-, 200- und 500-Euro-Banknoten verfügen über ein optisch variables Farbelement . Die Wertzahl in der rechten unteren Ecke der Rückseite erscheint je nach Betrachtungswinkel purpurrot, olivgrün oder braun. - Die Banknotenherstellung stellt hohe drucktechnische Anforderungen. Bevor Banknoten in Umlauf gehen, werden sie auf ihre Echtheit hin geprüft.

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Bạnk|no|te, die: Geldschein aus Papier, der als Zahlungsmittel verwendet wird.

Universal-Lexikon. 2012.

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